Da in Ebing fast jährlich ein Hochwasser ansteht, bekam der Ort einen Hochwasserdamm. Der Baubeginn war August 2006 und die Fertigstellung Dezember 2007. Somit ist die Feuerwehr Ebing für die nächsten Hochwasser bestens gerüstet. Weitere Anschaffungen waren ein Notstromanhäng mit 32kVA und ein Containersystem, um die verschiedenen Einsatzmittel und -geräte zu transportieren und einzusetzen. Im Hochwassereinsatz handelt die Feuerwehr Ebing nach einen Einsatzplan, der von der Feuerwehr Ebing ausgearbeitet wurde und der festlegt welche Schritte eingeleitet werden müssen.

  

Daten zur Maßnahme:

  • Hochwasserschutz Ebing
  • Gewässer I. Ordnung
  • Größe des Niederschlagseinzugsgebietes: 2689 km2
  • Hundertjährlicher Abfluss: HQ100 = 970 m3/s
  • Hochwasserdeiche mit Unterhaltungs- und Verteidigungswegen auf ca. 980 m LängeStahlbetonmauern und Spundwände auf ca. 350 m Länge, davon 1.300 m2 Spundwand
    • 42.000 m3 Deichschüttung
    • 8.000 m3 Oberbodenarbeiten
    • 7.000 m2 Schottertragschicht 25 cm dick
    • 1.600 m3 Frostschutzschicht
  • Stahlbetonmauern und Spundwände auf ca. 350 m Länge, davon 1.300 m2 Spundwand
  • Zwei Rückhaltebecken im Nord-Osten und Süd-Westen von Ebing
  • Zwei Schöpfwerke für mobile Pumpen zur Sicherstellung der Binnenentwässerung
  • 260 m3 Stahlbetonarbeiten
  • Betonrohrleitungen DN 400 bis DN 1000 mit einer Länge von 230 m
  • Vier Dammbalkenverschlüsse in den Schutzanlagen
  • 55 m2 mobile Dammbalkenverschlüsse
  • Sickerleitungen und Vorflutmulden
  • Gesamtkosten ca. 2,45 Mio. €
  • Kostenaufteilung:
    • Freistaat Bayern 50 %
    • Markt Rattelsdorf 50 %
    • Die Maßnahme wurde von der EU kofinanziert.
  • Baubeginn: August 2006
  • Bauende: Dezember 2007

Diese Infromationen sind vom Wasserwirtschaftsamt Kronach. Weitere Infromationen auf der Internetseite des Wasserwirtschaftsamtes Kronach.